Garten bewässern mit Pumpen auf Solarbasis

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Gerade bei den heißen Temperaturen, die aktuell vorherrschen, denkt so mancher Gärtner und Pflanzenliebhaber über ein Bewässerungssystem als Arbeitserleichterung für Gemüsegarten oder Blumentopf nach. Heutzutage gibt es bereits sehr günstige Pumpen inkl.  passendem Solarmodul zu kaufen, mit denen man schon so einiges anstellen kann. Was die Pumpen leisten können und was Du damit tatsächlich erreichen kann, aber auch welche Probleme sich ergeben können, erfährst Du in diesem Artikel.

 

Was kann man mit einer kleinen Pumpe bewässern?

Kleinere Pumpen inkl. Solarmodul als Set bekommt man schon ab 16.99 € zum Beispiel bei Amazon. Diese liefern etwa 180l / h pro Stunde. Das Solarmodul (Beispiel + Link unten) verfügt über etwa 7v / 1,2 Watt. Mit der Pumpe lässt sich Wasser maximal bis ca 50-60 cm in die Höhe Pumpen, was nicht wirklich viel ist.

Was kann man mit der Fördermenge von 180 l / h bewässern?

180 Liter pro Stunde ist natürlich nicht viel. Allerdings darf man den Faktor Zeit nicht vergessen. Theoretisch kann man die Pumpe ja 10 h am Tag laufen lassen, was einer Fördermenge von 1800 Litern / Tag entspricht, was natürlich eine Menge ist und bestimmt für jeden kleinen Gemüsegarten ausreichend sein sollte.

Zum Vergleich: Eine handelsübliche (kleine / normale) Regentonne fasst etwa 200l. Der Knackpunkt ist nun viel eher, ob man ein ausreichend großes Wasserreservoir hat und wie weit / welche Höhe das Wasser transportiert werden muss. Eine Gießkanne fasst 10 Liter Wasser….

Quelle: Amazon: Mit dieser kleinen Pumpe habe ich das getestet (Link unten)

 

 

Beispiel: Die Pumpe hat einen Schlauch bekommen und überwindet die Höhe von ca 45cm problemlos

Miniteich mit Solarpumpe

 

Die Knackpunkte -> Austüfteln

Meine kleineren Experimente haben ergeben, dass die Fördermenge nicht das Problem darstellt. Viel mehr (und das spricht jetzt DIY-Freaks + Tüftler an) kommt es vor allem an auf:

  • Ausreichend großes Wasserreservoir (Regenwasser?!) + Position
    hier muss jede sehen, welche Möglichkeiten es gibt. Ich habe zwei große 400-Liter-Tonnen im Einsatz, die das Regenwasser vom Dach aufnehmen. Diese sind bei einem Regentag locker gefüllt.
  • Verteilung des gepumpten Wassers
    Das ist meiner Meinung nach der komplizierteste Punkte und auch die größte Tüftelarbeit. Denn das Wasser wird zunächst ja lediglich in einen einzigen Schlauch gepumpt und muss von da an immer weiter auf kleinere Schläuche verteilt werden. Ich habe da auf Cola-Flaschen und kleine Schläuche aus dem Bereich Aquarium zugegriffen. Ein Vorteil: Mein Grundstück hat Hanglage, da kann ich das Wasser einfach von oben nach unten Pumpen / bzw. laufen lassen.
  • Fördermenge regulieren
    Die Pumpe fördert natürlich nur, wenn Sonne scheint. Das macht nichts, denn bei bedecktem Himmel ist der Wasserbedarf natürlich auch nur bedingt gegeben. Ich habe mir eine Blende gebaut, die sich am Sonnenstand orientiert und das Modul verschattet. Bei mir bekommt das Modul etwa 2h Sonne und hat etwa 120-130 Liter gepumpt, was für ein 16 Quadratmeter -Bett gut ausgereicht hat.

Fazit

Seinen Garten mit kleinen Solarpumpen zu bewässern ist eine Menge Tüftelarbeit und erfordert viel ausprobieren und Feinjustierung, vor allem, was die Verteilung der Wassermengen angeht. Wirklich geeignet, um ein leistungsfähiges und ausfallfreies = verlässliches System zu erschaffen ist das nicht. Eher ein Spaß am Rande oder zu Unterstützungszwecken. Wenn man es verlässlicher möchte, dann sollte man evtl. nicht auf eine solare Stromversorgung zurückgreifen, kleine Pumpen bekommt man beispielsweise hier: https://www.boxerpumps.com/de/membranpumpen-schlauchpumpen/

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